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Die Forschung

Dieser weitere Leistungsschwerpunkt des Museums ist also zunächst eine an sich selbst gerichtete Aufgabe; gleichwohl wird die Museumsleitung auch hierin vom Museumsträger ideell wie finanziell ganz und gar unterstützt. Die BASF Coatings AG sieht sich da in vorbildlicher Tradition; denn sowohl das Unternehmen Herbig-Haarhaus als auch der Industrielle Dr. Herberts als die Vorläufer haben sich auch in dieser Hinsicht bereits engagiert und wissenschaftliche Buchprojekte zur Lackkunst finanziert.
Das heißt: Kataloge wie »chinois: Dresdener Lackkunst in Schloß Wilanów« oder auch zu ausgesprochenen Forschungsausstellungen wie „Russische Lackkunst“, „Sächßisch Lacquirte Sachen“ „Japanische Lacke. Die Sammlung der Königin Marie-Antoinette“ oder „Schwartz Porcelain“ stellten nicht nur Exponate internationalen Formats vor, sondern brachten auch hochrangige Forschungsergebnisse zuwege.
Einen ebensolchen Anspruch dürfen die zwei umfangreichen Bestandskataloge erheben, die Dr. Kopplin 1993 und 1998 veröffentlichte. Der eine bietet zu einer Auswahl der zahlreich vorhandenen Ostasien-Objekte umfassende Hintergrundinformationen; der andere ist ein komplettes Handbuch zur europäischen Lackkunst.

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